PAULUS IMMOBILIEN GMBH
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Häufig gestellte Fragen

Machen Sie meinem Mieter die Betriebskostenabrechnung?

Die Mieterabrechnung ist nicht Bestandteil des Dienstleistungsangebotes eines WEG-Verwalters. Allerdings weisen wir in Ihrer Eigentümerabrechnung die Positionen gesondert aus, welche auf den Mieter umlagefähig sind. Die Ihnen direkt zugehende Grundsteuer müssten Sie ggf. hinzurechnen.

Mein Mieter zieht aus. Bekomme ich unter dem Jahr eine Zwischenabrechnung?

Bei einer Eigentumswohnung geht das leider nicht. Es geht um eine Jahresabrechnung, bei welcher das Jahr vollendet sein muss (siehe auch nächste Frage).

Wann kann ich als Eigentümer mit meiner Jahresabrechnung rechnen? Wann findet die Eigentümerversammlung statt?

Vorausgesetzt, das Wirtschaftsjahr entspricht dem Kalenderjahr: Nach der Rechtsprechung muss die Abrechnung bis zum 30. Juni des Folgejahres vorliegen bzw. in der Eigentümerversammlung genehmigt sein. Natürlich erhalten Sie die Einladung zur Versammlung inklusive der Abrechnung meist früher.

Welcher Eigentümer erhält wann die Jahresabrechnung bei einem Eigentumswechsel?

Die Jahresabrechnung richtet sich stets gegen den Eigentümer, welcher zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Genehmigung der Jahresabrechnung im Grundbuch steht.
Haben der neue und der frühere Eigentümer im Kaufvertrag vereinbart, dass sie anteilig bis zum Tag des Besitzübergangs die Kosten tragen, so ist diese Kostenaufteilung intern vorzunehmen.
Das wird erleichtert, indem von uns zwei separate Abrechnungen erstellt werden. Beide werden gleichzeitig und ausschließlich dem neuen Eigentümer zugestellt.

In dem Zusammenhang ist der Begriff der „Abrechnungsspitze“ wichtig:

Der neue Eigentümer haftet grundsätzlich nicht für Zahlungsrückstände des früheren Eigentümers. Er haftet nur für die sogenannte Abrechnungsspitze.
Diese ergibt sich aus den auf die Wohnung entfallenden Kosten nach Abzug der Sollzahlungen gemäß Wirtschaftsplan.
Betragen die Umlagekosten beispielsweise 1.000 EUR und die Hausgeldvorauszahlungen gemäß Wirtschaftsplan 900 EUR, so beträgt die Abrechnungsspitze 100 EUR.
Der frühere Eigentümer haftet für den Ausgleich der Hausgeldvorauszahlungen gemäß Wirtschaftsplan auch nach dem Eigentumswechsel.
Die WEG kann also auch nach einem Eigentumswechsel diese Forderung auf der Grundlage des Wirtschaftsplans gegen den früheren Eigentümer geltend machen (BGH 30.11.1995).